BfB Wählt neuen Vorstand

Katalog mit vielen kommunalen Aufgaben

Bernau (MOZ) Andreas Neue ist in seinem Amt als Vorsitzender des Bündnis für Bernau (BfB) bestätigt worden. Am Mittwoch hatten die Mitglieder des BfB ihren neuen Vorstand verwählt. Axel Klatt wurde als Stellvertreter ebenfalls wieder gewählt. Beisitzer sind Dieter Geldschläger und Jürgen Höhne (Öffentlichkeitsarbeit). Thomas Werner ist weiter Schatzmeister.

Programmatisch setzt das seit zwei Jahren bestehende und inzwischen 27 Mitglieder starkem Bündnis für Bernau auf die Stärkung der Kommunalen Selbstverwaltung. Kritisiert werden hier Einschränkungen im Hinblick auf die Kreditaufnahme für den Wasser und Abwasserverband „Panke/Finow“ (WAV). Entlastung der Bernauer von hohen Beitragszahlungen sei ein Ziel, dem man mit dem neuen Bürgermeister André Stahl (Linke) näher gekommen sei, wie es in einer Pressemitteilung ein. Die Asphaltierung von Sandpisten ohne Beitragzahlungen durch Anlieger stehen seit zwei Jahren oben auf der Agenda. Die Umstellung auf Gebühren im Trinkwasserbereich des WAV und die
Unterstützung der Bürgerinitiative sieht Dieter Geldschläger als einen großen Fortschritt in Sachen Demokratie an. Georgi Tontschev bemerkte, dass die schnelle Umsetzung des neuen Verkehrskonzeptes für Bernau und eine rechtliche Klärung der Verantwortlichkeiten zu den Hinterlassenschaften der GEAB am Schönfelder Weg Priorität haben muss. Ulrich Schwarzer sprach sich für eine Anbindung der Ladestraße an den Breiten Wiesenweg und nach Bernau Süd aus. Nur eine Verkehrsanbindung an den Kreisel an der Bahnhofspassage sieht er als sehr kritisch an. Ganz vorn steht für Jürgen Höhne der Panke Park. Mark Jeitner, Gründungsmitglied des BfB, forderte mehr Unterstützung für die Bürgerinitiative „Hände weg vom Liepnitzsee Wald“, um den wertvollen Baumbestand vor der Windkraftlobby zu schützen. Axel Klatt forderte eine engere Kommunikation des BfB mit anderen Fraktionen in der Stadt. Die Integration der Flüchtlinge in das städtische Leben sei eine Herausforderung an die kommunale Politik. Er monierte, dass die Straße von Waldfrieden ins Zentrum teilweise immer noch ohne Beleuchtung sei.